Zoo Krefeld

Trampeltier Janusch

Janusch, 2010 in Krefeld geboren, und seine beiden Frauen Xanadu aus Osnabrück und Greta aus Gelsenkirchen leben gut sichtbar kurz hinter dem Eingang mit einem Trockengraben um die Anlage herum. Da Trampeltiere Passgänger sind, also bei jedem Schritt immer die Gliedmaßen auf der gleichen Seite benutzen, scheuen sie sich ein bisschen davor, Gräben zu überqueren. Außerdem ist die Anlage ihr Revier, in dem es regelmäßig Futter und Gehegereinigung gibt.

Anders als häufig angenommen, bestehen die Höcker aus ganz vielen Fettzellen. In Hungerphasen holen sich die Trampeltiere die Energie aus dem Abbau dieser Zellen. Die Höcker schrumpfen und klappen zu Seite. Außerdem sind „Janusch“ und seine Frauen sehr guter Wassersparer. Da sie ihre Körpertemperatur von 34°C in der Nacht bis zu 42°C am Tage regulieren können, schwitzen sie nicht. Die Köttel sind ganz klein und trocken. Sie werden daher auch sehr gerne von den Menschen in den Heimatländern zum Feuermachen benutzt.

Zudem dienen Trampeltiere als sehr genügsame Lastenträger, ihr Fleisch kann man essen, ihre Wolle nutzen und ihre Milch trinken.