Zoo Krefeld

AfrikaWiese

Entdeckungen in der Savanne

Ohne lange Anreise auf Safari gehen: Mitten im Krefelder Zoo, gleich hinter der Nashorn- und Elefantenanlage, öffnet sich vor den Augen des Besuchers die weite AfrikaWiese. Sie stellt mit ihren 1,5 Hektar Fläche einen Ausschnitt einer Savannenlandschaft dar, wo vor allem Tiere aus dem südlichen Afrika aus nächster Nähe beobachtet werden können. In der offenen Landschaft leben Ellipsen-Wasserböcke, Säbelantilopen und Blauhalsstrauße in einer Gemeinschaft, wie sie auch in der Natur vorkommt. In der angrenzenden Anlage zeigen sich die Zebras dem Betrachter. Für deren markante Streifenmuster gibt es verschiedene interessante Erklärungen, über die man bei einer Zooführung mehr erfahren kann.

Der Weg zur neuen AfrikaSavanne führt über mehrere Bauabschnitte. Anfang 2014 erfolgte die Fertigstellung einer modernen Stallanlage für Antilopen und Strauße. Ein weiterer Schritt wird bis Sommer 2015 die Erweiterung der Nashornanlage sein, als Verbindung zur Nashornanlage.

Kurz-Info

  • Errichtung: Mitter der 1960 Jahre
  • Grundfläche 15.000 m²
  • Ellipsen-Wasserböcke, Blauhalsstrauße, Säbelantilopen (derzeit), Impala- und Oryx-Antilopen (geplant)
  • Regelmäßige Naturbruten bei den Straußen
  • Geplante Afrikasavanne: Erster Bauabschnitt mit Stallungen für Antilopen und Strauße (2014) und Erweiterung der Nashornanlage 2015

Die imposanten Strauße – es sind die größten lebenden Vögel der Erde – brüten ihre Eier auf der AfrikaWiese des Krefelder Zoos in der Regel in Naturbruten aus. Dies ist eine Besonderheit, da junge Strauße in Straußenfarmen zumeist in Brutschränken schlüpfen, nachdem die Eier den Elterntieren frühzeitig weggenommen wurden. Strauße sind in der Savanne oft zusammen mit Huftieren anzutreffen, wo sie die Funktion von Wächtern übernehmen. Mit ihren langen Hälsen überragen sie die anderen Tiere und nehmen Feinde früher war.