Zoo Krefeld

GorillaGarten

Friedliche Riesen unter sich

Im neuen GorillaGarten kann man die größten lebenden Primaten in einem ausgedehnten Freigehege in Aktion erleben. Die rund 1.200 m² umfassende Außenanlage mit der angrenzenden 360 m² großen GorillaVilla bietet reichlich Platz für die faszinierenden Menschenaffen. Männliche Gorillas bringen bis zu 200 kg auf die Waage und erreichen aufrecht stehend eine Größe von 1,75 m. Die Spannweite der ausgestreckten Arme beträgt bei einem Silberrücken, wie die ausgewachsenen Gorilla-Männer heißen, bis zu 2,75 m!

In der abwechslungsreich gestalteten Landschaft mit Hügeln, Bachlauf, künstlichem Termitenbau und Kräuterwiese können sich die Tiere so richtig entfalten. Und das in teilweise filmreifen Szenen: So machte der junge Silberrücken Kidogo als „seiltanzender Gorilla“ bereits international von sich Reden. Das Gelände steigt leicht an, was den Besuchern von einer 80 m2 großen Plattform gute Sicht auf das Geschehen ermöglicht. Spannende Einblicke bietet auch die angrenzende GorillaVilla mit ihren großen Panoramafenstern.

ZooKrefeld_Der Fotograf Magnus Neuhaus hielt diesen einzigartigen Moment fest, wo Silberrücken Kidogo über ein Kletterseil balancierte. Diese Aufnahme ging um die Welt.
ZooKrefeld_Der Fotograf Magnus Neuhaus hielt diesen einzigartigen Moment fest, wo Silberrücken Kidogo über ein Kletterseil balancierte. Diese Aufnahme ging um die Welt.

Kurz-Info

  • Eröffnet: 2012
  • GorillaGarten: 1.200 m²
  • GorillaVilla: 360 m²
  • Fütterung täglich 12.30 Uhr
  • Westliche Flachland-Gorillas

    • Kidogo (Zoo Givskud, *2000)
    • Oya (Zoo Zürich, *1988)
    • Muna (Zoo Basel, *1989)
    • Miliki (Zoo Le Vallée des singes, *2006)
    • Tambo (Zoo Krefeld, *2. Juni 2013, Kidogo x Muna)
    • Pepe (Zoo Krefeld, *6. Mai 2015, Kidogo x Miliki)

  • Baukosten 2,3 Mio Euro finanziert durch die Zoofreunde Krefeld
  • Kurzfilm

Im Krefelder Zoo leben derzeit zwei Gruppen Flachland-Gorillas, die sich allerdings nicht begegnen. Im Affentropenhaus ist die ‚Seniorengruppe‘ um Silberrücken Massa untergebracht. Er hatte seit seinem Einzug 1975 mit seinen beiden Frauen Boma und Tumba sieben Kinder, die inzwischen alle in anderen europäischen Zoos leben. Als der alte Massa nicht mehr für Nachwuchs sorgen konnte, musste für die jungen Weibchen Muna und Oya eine Lösung gefunden werden. Mit dem Bau des GorillaGartens, der Platz für bis zu zehn Tiere bietet, möchte der Zoo an die guten Zuchterfolge der bedrohten Menschenaffen anknüpfen. Der neu hinzugekommene Silberrücken Kidogo bringt durch Herkunft und Charakter ideale Voraussetzungen dafür mit. Bereits ein Jahr nach Eröffnung der neuen Anlage konnte der erste Zuchterfolg verbucht werden: das männliche Jungtier Tambo, Nachwuchs von Kidogo und Muna.

Das Ziel der Zoofreunde Krefeld ist die Errichtung des Menschenaffenparks. Auch Orang-Utans und Schimpansen sollen Außenanlagen bekommen.