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Dürfen wir vorstellen, Zora

Der Kleine Ameisenbär lebt mit ihrem Partner im Regenwaldhaus.

Kleine Ameisenbären können eine Körperlänge von bis zu 88 cm (plus bis zu 67 cm Schwanz) und ein Gewicht zwischen 2 und 7 kg erreichen. Sie leben in Mittel- und Südamerika und bilden zusammen mit den Großen Ameisenbären (die sie übrigens auch bei uns im Zoo entdecken können) und den Zwergameisenbären die Gruppe der Ameisenbären. Dabei sind Tamanduas quasi die Vermittler zwischen ihren am Boden lebenden großen und in den Bäumen lebenden kleinen Verwandten - sie können nämlich beides. Foto: Vera Gorissen

Tamanduas werden in zwei Arten unterteilt, den nördlichen und den südlichen Kleinen Ameisenbär, wobei ersterer immer eine Fellzeichnung ähnlich einer "schwarzen Weste" trägt. Beim südlichen dagegen kann diese Zeichnung auch nicht ganz so stark ausgeprägt sein. Zora hier hat beispielsweise nur noch kleine schwarze Schulterstreifen und ist damit gut von Pancho zu unterscheiden Foto: Vera Gorissen

Eigentlich sind Tamanduas sowohl nacht- als auch tagaktiv und ruhen lediglich in den Mittagsstunden. Wenn jedoch viel Trubel um sie herum ist, passen sie ihr Verhalten ihrer Umgebung an. Unsere beiden sehen sie daher vor allem in den Abend - und Nachtstunden. Wobei Tamanduas natürlich, ebenso wie wir Menschen, unterschiedliche Persönlichkeiten haben - Pancho (hier im Bild) ist eher gemütlich unterwegs und sagt nicht Nein zu einem ausgedehnten Schläfchen, während Zora auch nichts gegen ein wenig mehr Aktivität hat. Foto: Vera Gorissen

Foto: Vera Gorissen

Dürfen wir vorstellen, Zora, ihres Zeichens Kleiner Ameisenbär und zusammen mit Partner Pancho Bewohner unseres Regenwaldhauses. Vor einiger Zeit haben wir ihnen bereits darüber berichtet, wie die zwei sich kennengelernt haben. Jetzt wollen wir uns einmal die Zeit nehmen, euch etwas mehr über diese niedlichen Tiere zu erzählen.
Klicken sie einfach durch die Bildergalerie und kommen mit in den Regenwald.

Der Name Tamandua bedeutet übersetzt sowas wie "Der, der Ameisen fängt".
Damit passt der Name perfekt, denn genau wie die anderen Ameisenbären ernähren sich Tamanduas fast ausschließlich von Ameisen und Termiten oder anderen Insekten, die in Staaten zusammenleben. Dafür hat sie die Natur bestens ausgestattet: Ameisenbären besitzen eine lange, dünne Schnauze, deren Öffnung nur bleistiftgroß ist. Sie haben keine Zähne, dafür aber eine knapp 40 cm lange Zunge, die mit klebrigem Sekret versehen ist, an dem die Insekten hängen bleiben. Mit ihrem guten Geruchssinn werden die Nester aufgespürt, mit den scharfen Krallen der Vorderpfoten geöffnet und mit der Zunge ausgeleckt. Dafür bleibt ihnen meist nur wenig mehr als 1 Minute Zeit, denn dann setzen die Insekten gezielt ihre Körpergifte ein.

Ganz schön viel Aufwand also für ein ein paar Insekten. Da haben es Zora und Pancho bei uns natürlich etwas bequemer. Wenn sie das nächste mal im Zoo Krefeld sind, kommen sie die Zwei doch einfach mal im Regenwaldhaus besuchen.