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Kleiner Hüpfer bei den Riesenkängurus

Nachwuchs der Grauen Riesenkängurus erobert seine Welt

Foto: Vera Gorissen

Foto: Vera Gorissen

Bei den Grauen Riesenkängurus im Zoo Krefeld gibt es Nachwuchs. Seit einigen Tagen verlässt der Jüngste der Gruppe immer öfter den Beutel seiner Mutter Mallee und tollt mit ellenlangen Beinen durch die Anlage. Ausgewachsen wird er um die 55 Kilogramm wiegen und Sprünge von über 10 Metern Weite machen können. Noch hat er keinen Namen, ebenso wie sein älterer Bruder. Insgesamt leben in Krefeld fünf Riesenkängurus. Schon bald werden sie innerhalb des Zoos eine neue Anlage bekommen, damit mit dem Bau des SchimpansenWald begonnen werden kann.

Der Nachwuchs war bei seiner Geburt im April dieses Jahres nur wenig größer als ein Gummibärchen und wog rund 700 Milligramm. Ohne Hilfe seiner Mutter hätte der Winzling es nicht in den schützenden Beutel geschafft. Einmal angekommen, saugte sich das Baby an einer der vier Zitzen fest und entwickelte sich dort vom Embryo zu einem kräftigen Hüpfer. Mit sechs Monaten verlässt er für erste Ausflüge den Beutel, der eigentlich eine kräftige Muskelfalte ist. Nach acht Monaten ist das Jungtier so groß, dass es nicht mehr in den Beutel passt, aber bis zum Alter von einem Jahr trinkt das Junge regelmäßig noch bei der Mutter. Meist lebt dann schon der nächste Nachwuchs an einer anderen Zitze im Beutel. Die Besonderheit: Beide Jungtiere bekommen Milch mit unterschiedlicher Zusammensetzung.

Riesenkängurus sind in Australien sehr häufig anzutreffen und werden oft zu Opfern von Verkehrsunfällen. Die Lebenserwartung liegt bei nur 5 bis 10 Jahren. Im Zoo hingegen werden die Tiere mitunter 20 Jahre alt.