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Unsere Pinguine brüten!

Die Auflösung des Videos.

Foto: Magnus Neuhaus

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Sie haben richtig geschaut. Unsere Pinguine brüten zum ersten Mal seit ihrem Einzug in den PinguinPool 2014. Inzwischen gibt es vier Eier, die seit mindestens 14 Tagen bebrütet werden. Die Brutdauer beträgt in etwa 30 Tage pro Ei. Nun heißt es mal wieder "Daumen drücken" und warten. Vielleicht gibt es ja eine Osterüberraschung.

In ihrer Heimat an den Küsten von Chile und Peru brüten Humboldt-Pinguine in kleinen Kolonien. Die Nester sind in schattigen Bodenmulden oder in Felsnischen zu finden, damit sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind. Da sie in tropischen und subtropischen Gebieten brüten, ist die Überhitzung der Eier genauso eine Gefahr wie Nesträuber. Die Nester werden mit Kieselsteinchen, Federn und Pflanzenmaterial ausgepolstert, damit die Eier nicht aus der Höhle rollen.

Pinguine-Paare wechseln sich bei der Brut ab, damit immer ein Tier zum Fressen ins Meer gehen kann. Meist werden zwei Eier pro Paar mit einigen Tagen Abstand gelegt. Sobald das erste Küken geschlüpft ist, wird es gefüttert. Das zweite Jungtier schlüpft erst ein paar Tage später. Daher ist der Größenunterschied zwischen den beiden Küken in der Regel deutlich zu sehen. Das ändert sich erst, wenn die Küken selbstständig werden. Das erste Küken verlässt die Eltern, das Zweite bleibt solange, bis es ausreichend groß ist, um im offenen Meer Fische zu fangen.

Übrigens: Die genaue Brutdauer im Freiland ist nicht bekannt. Die oben genannten Zeiten wurden in Zoos ermittelt.