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Von Lemmingen, Schnee-Eulen und Eisbären

Vortrag in der Zooscheune über die Arktis im Griff des Klimawandels – Einlass zum Vortrag nach 3-G- Regel

Foto: Vera Gorissen

Die Zoo-Vortragsreihe Artenschutz wird am Dienstag, den 7. September um 19 Uhr mit einem Vortrag über die Arktis von Dr. Benoît Sittler, Universität Freiburg, fortgesetzt. Er berichtet mit eindrucksvollen Bildern von dem Wandel der Arktis und erzählt über seine Erfahrungen und die Veränderungen, die er in Grönland erlebt hat. Die Veranstaltung findet nach zwei online-Vorträgen wieder vor Ort in der Zooscheune statt. Der Eintritt ist kostenfrei, der Einlass erfolgt nach 3-G-Regel.

Das Thema Klimawandel ist in aller Munde. An kaum einem Ort sind die Folgen so deutlich zu sehen, wie in den Polarregionen. Das internationale Forschungsprojekt der Universität Freiburg arbeitet seit über 30 Jahren in der Arktis. Dr. Benoît Sittler leitet das „Karupelv Valley Project“ seit Beginn und erlebt den Wandel in Nordost-Grönland hautnah mit. Zunächst waren die Lemminge im Fokus des Projektes. Mittlerweile wurde die Forschung ausgeweitet und die Daten des Langzeitprojektes zeigen, wie sich dieser einzigartige Lebensraum verändert. 
Vom Schmelzen der Eiskappen sind auch die Tier- und Pflanzenwelt unmittelbar betroffen. Das Untersuchungsgebiet im „North East Greenland National Park“ ist nicht nur Heimat von Lemmingen und Schnee-Eulen, auch Moschusochsen und Eisbären leben hier. Doch wie kommen diese angepassten Arten mit den veränderten Schneebedingungen zurecht?

Einlass ist um 19 Uhr am Haupteingang des Zoos. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Aufgrund der aktuellen Lage ist der Einlass nur geimpften, genesenen und getesteten Personen (Antigen-Schnelltest, nicht älter als 48 h) erlaubt. Die entsprechenden Nachweise sowie Lichtbildausweise werden vor dem Eintritt in den Zoo kontrolliert.

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