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Schimpansenhaltung

Schimpansen Bally und Limbo bleiben in Krefeld

Krefeld, 18. Mai 2021

Die Zukunft von Bally und Limbo ist geklärt. Die beiden überlebenden Schimpansen werden in Abstimmung mit dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) langfristig im Zoo Krefeld bleiben. Im Zuge des Neubaus „Artenschutzzentrum Affenpark“ plant der Zoo im ersten Bauabschnitt den Bau eines Warmhauses mit Außenanlagen, in das u.a. die beiden Menschenaffen einziehen und mit neuen Artgenossen aus dem Zuchtprogramm vergesellschaftet werden sollen. Die Gesamtfinanzierung des Affenparks muss jedoch nach dem aktuellen Stadtratsbeschluss zunächst in einer Investitionsplanung mit städtischen Vertretern erarbeitet werden. Bis zur Fertigstellung dieses Neubaus soll den beiden Tieren daher der Zugang zu einem provisorischen Freigehege im GorillaGarten ermöglicht werden. Eine gemeinsame Nutzung der Gorilla-Anlage von Gorillas und Schimpansen ist nicht möglich. Für die Finanzierung dieser vorübergehenden Lösung werden unter anderem die Spenden herangezogen, die nach dem Affenhausbrand eingegangen sind.

Für den Zoo ist diese Entscheidung ein wichtiges Signal, nachdem sich der seit Monaten geplante Umzug der Schimpansen in einen dänischen Zoo zerschlagen hatte. Das EEP für Westafrikanische Schimpansen hatte im Dezember 2020 den Umzug nach Dänemark empfohlen. Dort hätten Bally und Limbo eine optimale Gruppenstruktur vorgefunden, die ihren Charakteren entspricht und eine erfolgreiche Integration wahrscheinlich gemacht hätte.

"Eine Trennung von Bally und Limbo war für uns nie eine Option, denn beide Tiere haben eine enge soziale Bindung zueinander entwickelt und sollten zusammen bleiben."

Dies wurde auch durch das Gutachten von Patrick van Veen vom Jane Goodall Institut sowie vom Veterinäramt bekräftigt. Für das EEP bestand daher die Herausforderung in der Vermittlung beider Schimpansen in dieselbe Haltung. Dies erklärt auch, warum es innerhalb des EEP derzeit keine alternativen Vorschläge gibt.

Im Zuge der Vorbereitungen stellte sich heraus, dass in dem dänischen Zoo ebenfalls größere Umbauten und Sanierungsarbeiten vor dem Transfer vorgenommen werden sollen, diese aber noch nicht finanziert sind und sich wegen der Pandemie auch stark verzögern werden. Nach einem  intensiven Austausch zwischen den Zoos, zunächst eine finanzielle Lösung zu finden, wurde schließlich dieser Transfer in Abstimmung mit dem EEP ad acta gelegt und beschlossen, mit der schneller umzusetzenden baulichen Lösung - wie in den Gutachten angeführt - in Krefeld zu beginnen.

Bally und Limbo wurden Anfang des Jahres sowohl vom Jane Goodall Institut Global, als auch vom Veterinäramt Krefeld in Augenschein genommen. In beiden Gutachten wird dem Zoo bescheinigt, dass die Schimpansen psychisch und physisch in sehr gutem Zustand sind. Alle Tierqualvorwürfe wurden umfassend widerlegt. Allerdings sollte der Zugang zu einer Freiluftanlage innerhalb von sechs bis zwölf Monaten erfolgen, sollten die Tiere bis dahin noch nicht umgezogen sein. Nachdem nun die Zukunft von Bally und Limbo im Krefelder Zoo liegt, wird aktuell der Bauantrag für die provisorische Freianlage gestellt.

Präsident des Jane Goodall Instituts Global widerlegt Tierqualvorwürfe gegen den Zoo Krefeld


Gutachten im englischen Original
     Deutsche Übersetzung des Gutachtens

Krefeld, 13. Januar 2021

Tierschützer fordern per Petition vehement die Umsiedelung der Schimpansen Bally und Limbo in eine walisische Auffangstation

Aktuell fordern Tierschützer mittels einer Petition vehement die Überführung der Schimpansen Bally und Limbo aus dem Zoo Krefeld in das Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS). Die Sinnhaftigkeit dieser Bestrebungen wird durch die Expertise des Jane Goodall Instituts (JGI) widerlegt.

Patrick van Veen, Präsident des Jane Goodall Instituts Global (JGI) widerlegt Tierqualvorwürfe zur Haltung der Schimpansen im Zoo Krefeld und rät dringend von einem Umzug in das Wales Ape & Monkey Sanctuary ab

Patrick van Veen, Global President des JGI, Verhaltensforscher und Primatologe, hat Bally und Limbo wie bereits längerfristig geplant am 12. Januar 2021 persönlich begutachtet. Sein Urteil ist eindeutig: „Die Tiere sind in sehr guter psychischer und physischer Verfassung. Nichts in ihrem Verhalten deutet mehr auf das Trauma der Brandnacht hin.“ Bally und Limbo werden von qualifiziertem Fachpersonal ihren Bedürfnissen nach entsprechend versorgt und vor allem beschäftigt. Der Innenraum, in dem die Tiere leben, entspricht zwar nicht den Vorgaben des Deutschen Säugetiergutachtens von 2014. Jedoch überwiegen die positiven Reize für die beiden Affen. Dabei spielt der intensive Kontakt zu den langjährigen Pflegern eine große Rolle. Diese gehören laut van Veen zur „sozialen Umgebung der Schimpansen“.
„Auch wenn es derzeit keine äußeren Anzeichen für ein Trauma gibt, kann das Herausreißen aus dem stabilen sozialen Umfeld, ein Transport und die Integration in eine neue Gruppe, dazu führen, dass traumatische Erfahrungen bei den Tieren erneut aufbrechen. Es muss also die beste Lösung gefunden werden und nicht nur irgendeine.“  Stellt van Veen klar.

Einziger Kritikpunkt des Experten ist der fehlende Zugang zu einer Außenanlage. Sollte ein Umzug von Bally und Limbo nicht innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate erfolgen, muss der Zugang zu einer Außenanlage gewährleistet werden.
Van Veen wird seine Einschätzung in einem offiziellen Gutachten niederlegen, das dem Zoo bis zum späten Abend vorliegen wird.

Was ist das Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS)?

Beim WAMS handelt es sich um ein privat geführtes Auffang- und Rehabilitationszentrum im Süden von Wales. 1999 übernahm das WAMS erstmals sieben Schimpansen aus dem Penscynor Wildlife Park, weil dieser schließen musste. *1 Nach eigenen Angaben verfügt das Zentrum über Expertise in Pflege und Schutz von Primaten. Aktuell leben dort zehn adulte Schimpansen in drei Gruppen.*2  Finanziert wird die Einrichtung über Spenden und Eintrittsgelder. Der Corona-bedingte Lockdown in Großbritannien führt auch hier zu enormen Einnahme-Verlusten, sodass sich das WAMS laut Wales online in einer kritischen finanziellen Lage befindet. *3

Welche Reputation hat WAMS?

Nach Angaben des Great Ape Projects Deutschland (GAP) ist das WAMS „eine in UK staatlich anerkannte und veterinäramtlich lizensierte Auffangstation für Affen in Not (aus Zoos, Zirkussen, Pharmalaboren oder Privathand), wie es sie vergleichbar nicht nur in Deutschland sondern europaweit kein zweites Mal gibt.“ *4 Dem gegenüber steht die 2011 in den Niederlanden gegründete European Alliance of Rescue Centers and Sanctuaries (EARS), ein Zusammenschluss 19 europäischer Auffangzentren, die sich auf die Rehabilitation von Menschenaffen spezialisiert haben. Das WAMS gehört nicht dazu. *5

Laut GAP leben im WAMS  „überwiegend alte, kranke, aus schlechter Haltung befreite und daher teils massiv verhaltensgestörte Tiere. Aus fachlicher wie auch tierschützerischer Sicht leistet das Sanctuary seit mehr als 20 Jahren hervorragende Arbeit in der Rehabilitation und Resozialisierung notleidender Affen.“ *4 Dies wird von Fachleuten jedoch angezweifelt. Bally und Limbo sind aufgrund ihrer guten psychischen und physischen Verfassung keine Tiere für Auffangzentren oder Gnadenhöfe.

Was sagen Kenner der Szene zum Wales Ape & Monkey Sanctuary (WAMS)?

Tom de Jongh, Vize-Koordinator des Europäischen Erhaltungszucht-Programms (EEP) für Westafrikanische Schimpansen im Burgers Zoo Arnheim, befindet:

„Zum Wales Ape and Monkey Sanctuary fürchte ich, nicht viel Positives sagen zu können. Viele Informationen gibt es nicht, außer dem, was sie auf Facebook posten. Auf Mails oder Anfragen haben sie nie reagiert. Zu ihren Affen pflegen sie eine sehr anthropomorphe Herangehensweise. Außerdem bin ich überrascht, dass sie Platz für neue Schimpansen haben. Die Tiere, die sie auf ihrer Website zeigen, sind seit Jahren dort. Gleichzeitig haben die meisten anderen Sanctuaries Wartelisten – für Schimpansen in weit schlechterem Zustand. Warum gehen diese Schimpansen nicht nach Wales, wenn dort Platz ist?“

Alison Cronin, Leiterin von Monkey World in Großbritannien, hat seit Jahrzehnten Erfahrung mit der Rehabilitation von Primaten. Ihre Meinung zum WAMS ist eindeutig:

„Das WAMS beschäftigt kein ausgebildetes Fachpersonal.  Im WAMS werden die Tiere von Volunteers (Freiwilligen) betreut, die sich oftmals nach ihrem Praktikum an Monkey World gewendet haben, mit der Bitte die Missstände im WAMS aufzudecken und zu beenden.“

Patrick van Veen, Präsident des Jane Goodall Institut Global, distanziert sich ebenfalls von einer übereilten Umsiedlung der Affen:

„Das individuelle Wohlbefinden und die Gesundheit von Bally und Limbo sind im Moment wichtiger als eine kurzfristige Lösung zu finden, die auf falschen Beurteilungen beruht. Die Stabilität und der enge Kontakt zu den bekannten Zoomitarbeitern und deren gute Fürsorge ist zum jetzigen Zeitpunkt entscheidender als Quadratmeter. In jedem Fall soll das keine mehrjährig andauernde Langzeitlösung sein, gleichwohl raten wir dazu, die Zeit bestmöglich zu nutzen und eine Lösung zu finden, bei der die Affen zusammenbleiben können und die die traumatischen Erlebnisse sowie die langfristige medizinische Versorgung, die sie in 2020 erhalten haben, berücksichtigt.“

Warum sind die Schimpansen 12 Monate nach der Brandkatastrophe noch hier?

„Nach der Katastrophe brauchten Bally und Limbo zunächst Zeit für die vollständige körperliche Genesung. Die gänzliche Abheilung der Brandwunden dauerte bis ins Frühjahr 2020. Hinzu kam die psychische und physische Erholung bei den vertrauten Pflegern, die zur erweiterten Gruppe der Affen gehören“, erläutert Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen.

Eine Umsiedlung der beiden Affen kann der Krefelder Zoo nur vertreten, sofern eine perfekte räumliche Umgebung und eine optimale Gruppenstruktur für die beiden gewährleistet sind. Eine geeignete Gruppe zu finden, dauert seine Zeit – normalerweise werden neue Familien- Gruppen über Jahre vom EEP und den Zoos geplant und vorbereitet.  Das Team des Krefelder Zoos befindet sich seit rund fünf Jahren in der Planung einer neuen Familiengruppe: mit dem Neubau der Außenanlage wären zu Bally, Limbo und Charly noch fünf weitere Weibchen aus drei anderen europäischen Zoos eingezogen. Für alle unerwartet muss nun ein neuer Zoo gefunden und der jahrelange Vorbereitungs-Prozess vom EEP innerhalb weniger Monate geleistet werden. Erschwerend kommt das hohe Alter der beiden Tiere hinzu, das die Integration in neue Sozialgeflechte erschwert. Die von WAMS vorgeschlagene Vergesellschaftung von Bally und Limbo mit einem einzelnen männlichen Schimpansen wäre unzureichend als soziale Familiengruppe und würde ein Konfliktpotential unter den Tieren beinhalten.

„Für uns stand zunächst die medizinische Versorgung und psychische Stabilisierung der Tiere im Vordergrund“, so Zootierärztin Dr. Stefanie Markowski. Die Betreuung erfolgte neben den Zootierärztinnen durch die vertrauten, erfahrenen Tierpfleger. „Wir haben alles darangesetzt, Bally und Limbo den Heilprozess so wirksam und angenehm wie möglich zu gestalten. Zu den kreativen Lösungen des Teams gehörten unter anderem Heilbäder mit Futteranreiz“, beschreibt Markowski. Erst im September 2020 erlaubte die Einschätzung der Mitarbeiter des Krefelder Zoos einen Transport der Tiere. Jedoch erkrankte die 47-jährige Bally dann, so dass ein Umzug nicht möglich war. Erst Ende 2020 ist Bally wieder genesen und wäre seither wieder transportfähig.

Bereits im Laufe des Jahres hat der Zoo zudem Architekten und Statiker nach den Möglichkeiten des Anbaus einer Außenanlage an das bestehende Gorillahaus befragt. Schwierigkeiten bereitet die Bereitstellung einer ausbruchssicheren Konstruktion, die den Kräften und der Intelligenz der Menschenaffen gewachsen ist. Jedoch gibt es inzwischen neue Ideen, die aktuell geprüft werden.

Parallel dazu stand der Zoo seit der Brandnacht in intensivem Austausch mit den Koordinatoren des EEP, das verschiedene Vorschläge für eine neue Bleibe geprüft hat.

Welche Kriterien werden vom EEP für eine neue Bleibe herangezogen?
Für eine neue Unterbringung von Bally und Limbo sieht das Europäische Erhaltungszucht-Programm eine langfristige Perspektive der Haltung vor. Die neue Unterbringung muss die Forderungen der „Best Practise Guidelines“ erfüllen, angefangen vom Bau der Gehege (Baupläne werden vom EEP Komitee überprüft) über die richtige Fütterung bis hin zur Garantie der veterinärmedizinischen Betreuung. Außerdem wird eine Mitgliedschaft in der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) vorausgesetzt. Zu guter Letzt soll eine größtmögliche genetische Vielfalt bewahrt werden. Das EEP hat zum Ziel, stabile Gruppen aus Westafrikanischen Schimpansen in Europa zu formieren, weshalb der Verwandtschaftsgrad der Tiere eine wichtige Rolle spielt, um langfristig Inzucht zu vermeiden. Da Schimpansen über ein hochkomplexes Sozialverhalten verfügen, fließen bei der Auswahl einer neuen Gruppe auch die Persönlichkeitsstruktur und die Stellung des Tieres in der bestehenden Gruppe mit ein. Im Fall von Bally und Limbo bedeutet dies, dass beide in jedem Fall gemeinsam umziehen müssen. Limbos Persönlichkeit wird durch Bally gestärkt. Eine neue Gruppe sollte idealerweise keine erwachsenen Männchen enthalten.

Was macht den Umzug der Schimpansen so anspruchsvoll?

„Die außergewöhnlich starke Bindung unserer Tiere an ihre Tierpfleger und das tägliche Training geben ihnen sichtlich Stabilität und die emotionale Sicherheit, die sie aktuell benötigen. Wenn sie umgesiedelt werden sollen, kann das nur geschehen, wenn tatsächlich Garantie für eine Verbesserung ihrer Lebensqualität besteht – und diese manifestiert sich nicht nur räumlich“, erklärt Dr. Wolfgang Dreßen.

Aus Tierschutzgründen ist eine Transportbegleitung der beiden Affen durch ihre gewohnten Pfleger oder intensiv geschulte Vertreter*innen dringend erforderlich, um ihnen Stress zu ersparen. Den Transport entsprechend vorzubereiten erfordert mehrere Monate, und einen Transporttermin zu wählen, ist in Anbetracht der aktuellen Corona-Situation zusätzlich kompliziert. Da für den Transport der Schimpansen eine Narkose notwendig ist, musste außerdem zunächst die Gesundheit der beiden sichergestellt werden. Dazu wurden mehrere medizinische Voruntersuchungen und Tests wie ein Herzultraschall und der Ausschluss von Infektionskrankheiten vorgenommen. 

Welche Optionen gibt es für Bally und Limbo?
Angestrebt wird der Umzug in einen EEP-Zoo, der die genannten Kriterien erfüllt. Anderenfalls ist der Verbleib der Tiere in Krefeld mit kurzfristiger Ergänzung (innerhalb von sechs bis zwölf Monaten) um eine Außenanlage und anschließender Einzug in eine Anlage des ArtenschutzZentrums Affenpark wahrscheinlich.

Tierwohl steht an erster Stelle

Der Krefelder Zoo vereint beides: ein emotionales und ein wissenschaftliches Verständnis für Bally und Limbo.
Nur wer Tiere versteht und begreift und ihre Bedürfnisse nicht auf die des Menschen reduziert, kann sie ihrer Art entsprechen pflegen, hegen und betreuen. In kaum einer Haltungsform werden Tiere von Menschen mit so großem Fachwissen wie in einem wissenschaftlich geführten zoologischen Garten gehegt und gepflegt. Dazu gehören kompetente pflegerische sowie veterinärmedizinische Betreuung und sehr hohe Futterstandards. Hinzu kommt die starke emotionale Bindung der Pfleger*innen an die Tiere, die ein Zooteam zusätzlich zum professionellen Anspruch motiviert, das Wohlbefinden der Tiere stets als oberste Priorität zu behandeln.

Quellenangaben:

*1 www.ape-monkey-rescue.org.uk

* 2 en.wikipedia.org/wiki/Wales_Ape_and_Monkey_Sanctuary

* 3 www.walesonline.co.uk/whats-on/whats-on-news/monkey-ape-sanctuary-swansea-valley-19598559

*4 Great Ape project: www.facebook.com/permalink.php

*5 www.ears.org

Statement von Alison Cronin von Monkey World, Longthorns, Wareham, Dorset, BH20 6HH. United Kingdom

Statement Patrick van Veen, Global president Jane Goodall Institute und Vertreter von des JGI Expertise-Programms ChimpanZzoo

Statement Tom de Jongh, EEP für Westafrikanische Schimpansen, Burgers Zoo

Jane-Goodall Institut

Schimpansenhaltung Zoo Krefeld

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