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Baumfreundetag 2017

Der Krefelder Zoo bietet nicht nur zahlreichen exotischen Tieren ein Zuhause, auch hunderte Bäume wachsen und gedeihen im Tierpark an der Uerdinger Straße. Engagierte Baumfreunde unterstützen die Zoofreunde Krefeld dabei, den Baumbestand zu pflegen, zu erhalten und den Parkcharakter des Zoos zu bewahren. Am kommenden Sonntag besuchen sie im Rahmen des Baumfreundetages den Zoo und erfahren aus erster Hand, was sich im vergangenen Jahr botanisch verändert hat.

Dabei blicken die Zoofreunde zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Zoogärtner Jörg Kieselstein konnte gleich sechs neue Bäume anschaffen - eine immergrüne Eiche wartet derzeit noch darauf, von den fachmännischen Händen der Zoogärtner und der Baumspenderin persönlich in die Erde gebracht zu werden. Kostenpunkt der Pflanzungen insgesamt: 3.200 Euro. „Ich bin sehr froh, dass unser Pflanzbudget durch die Baumfreundschaften entlastet wird“, so Gärtnermeister Jörg Kieselstein. Dabei engagieren sich Baumfreunde nicht nur für heimische Gewächse. „Durch die Sanierung des Vogelhauses benötigen wir auch hier neue Pflanzen. Für die große Hanfpalme im Eingangsbereich haben wir glücklicherweise eine Baumspenderin finden können“, erläutert Kieselstein. Bis diese aber eingepflanzt wird, wird es noch etwas dauern. Zuerst müssen alle Restarbeiten im Vogelhaus abgeschlossen sein.

„Eine weitere botanische Neuerung in diesem Jahr ist die Wildblumenwiese am Spielplatz, welche heimischen Insekten einen Lebensraum bietet. Auch diese Blütenpracht könnte durch die Spenden der Baumfreunde realisiert werden“, freut sich der Schatzmeister des Vereins, Dr. Peter Sulies.

Für Pflanzenliebhaber stehen im Baum-Pool der Zoofreunde derzeit noch 12 Bäume von 40 – 160 Euro zur Verfügung. Informationen erteilt das Büro der Zoofreunde unter zoofreunde@gmx.de oder 02151 51 237 51

RhinoVernissage in der ZooScheune

Nashörner tragen filigrane Schriftzüge, bunte Farben oder sind mit Kussmündern übersäht. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler haben in dem vergangenen Jahr die ehemals weißen, 40 cm großen Nashorn-Rohlinge der Zoofreunde Krefeld in fabelhafte, einzigartige Kunstwerke verwandelt. Einige der Nashorn-Unikate wurden am 17. September in der ZooScheune ausgestellt.

Dabei konnten die Besucher nicht nur die fertigen Rhinos betrachten, sondern auch beobachten, wie aus Nashorn-Rohlingen einzigartige Kunstwerke werden. Waleed Ibrahim und Julia Timmer, Künstler der Initiative art.together aus Willich, haben zwei Nashörnchen live gestaltet.

Mit der Aktion RhinoART unterstützen die Zoofreunde Krefeld den Zoo bei dem Umbau der Afrikawiese zu einer afrikanischen Savanne, welche auch eine neue Anlage für Pelikane beinhalten wird. Ab einer Spende von 250 Euro können Interessierte Pate eines kunstvoll gestalteten Rhinos werden, und dieses mit nach Hause nehmen.

Tierpatentag

Erneut blicken die Zoofreunde auf ein erfolgreiches Jahr der Tierpatenschaften zurück. Gleich 656 Patenschaften verwaltet der Verein aktuell für den Zoo. Mit den Einnahmen von 57.000 Euro in 2016 konnte erneut Spezialfutter, Beschäftigungsmaterial und Werkzeug für die Tierpflege angeschafft werden.

Pate sein heißt Verantwortung für die Tierwelt übernehmen. Am Tierpatentag können sich die Paten der Krefelder Zootiere ein genaues Bild über ihre Schützlinge machen. Bei einer Führung zum jeweiligen Patentier werden die betreuenden Tierpfleger wieder allerhand Neues über ihre Schützlinge berichten – Familienplanung, Lieblingsfutter und Schlafgewohnheiten sind hierbei nur einige Themen. Besonders voll wird es bei den Erdmännchen werden. „Im vergangenen Jahr hat es sich bereits angedeutet, nun sind die Erdmännchen mit 100 Paten Spitzenreiter“, freut sich Friedrich R. Berlemann, 1. Vorsitzender des Vereins. „Damit verdrängen die possierlichen Schleichkatzen die Humboldt-Pinguine (93 Paten) auf den zweiten Platz der Hitliste der beliebtesten Patentiere“, so Berlemann weiter. Mit reichlich Abstand belegen die Zwergesel (46 Paten) Platz 3 und die Schnee-Eulen (31 Paten) Platz 4.

Wer den sympatischen Pinguinen helfen möchte, den Abstand zu den Erdmännchen nicht zu groß werden zu lassen, kann eine Patenschaft für die Frackträger bereits für 75 Euro abschließen“, so Berlemann.

Zoo und Zoofreunde schenken Stunden ohne Sorgen

Am 09. Juni öffnete der Zoo bereits zum zweiten Mal seine Tore in den Abendstunden für chronisch kranke und behinderte Kinder bei der „Dreamnight at the Zoo“. Durch die großzügige Beteiligung starker Partner aus ganz Krefeld und dem Engagement von der Belegschaft des Zoos und der Zoofreunde konnte den betroffenen Kindern, ihren Geschwistern und Eltern ein einmaliger Abend bereitet werden.

Bereits 1996 wurde die „Dreamnight at the Zoo“ vom Zoo Rotterdam in den Niederlanden initiiert, welcher mittlerweile Vorbild für 281 Zoologische Gärten weltweit ist. Das Ziel aller Mitstreiter ist es, chronisch Kranken und behinderten Kindern, sowie ihren engsten Familienangehörigen, einen außergewöhnlichen Abend zu bieten. „Die Idee, die „Dreamnight“ auch in Krefeld stattfinden zu lassen, kam von unserer Belegschaft. Gemeinsam mit den Zoofreunden konnten wir die Idee dann in die Tat umsetzen“, so Zoodirektor Dr. Wolfgang Dreßen.

Auch Friedrich R. Berlemann, 1. Vorsitzender der Zoofreunde, ist von dem Engagement der Zahlreichen Helfer und Sponsoren begeistert: „ Nur durch das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter und die großzügige Unterstützung der Sponsoren ist es uns allen möglich, Kindern mit einer Behinderung einen solch außergewöhnlichen Abend zu bieten, diesen Einsatz können wir gar nicht hoch genug anrechnen“.

Gleich 90 Familien folgten der Einladung von Zoo und Zoofreunden zur
„2. Dreamnight at the Zoo Krefeld“. Neben Fühl- und Taststationen, einen Stand der Geflügelzüchter Krefeld und einem Seifenblasenstand, durften die Kinder Nashörnern und Elefanten Äpfel ins Gehege werfen. Das Gärtnerteam des Zoos ließ neben Kinder- auch Männerherzen höher schlagen. Mit einem Minibagger konnte fleißig Sand am Spielplatz hin und her geschaufelt werden. „Aufgrund der großen Resonanz werden wir die Dreamnight sicher auch im kommenden Jahr fortführen und hoffen, dass sich wieder zahlreiche Unterstützer finden lassen“, so Friedrich Berlemann abschließend.

Jahreshauptversammlung der Zoofreunde

Auf ihrer Jahreshauptversammlung zog der Verein der Zoofreunde Krefeld e.V. eine erfolgreiche Bilanz für das Jahr 2016. Neben einer positiven Vermögens-entwicklung durch einen Jahresüberschuss von 155.000 € konnten die Zoofreunde zum zweiten Mal in Folge auch die Anzahl der Mitgliedschaften steigern. Ein Plus von 4,4 % verzeichnete dabei der Verein, welcher nun 2813 Mitglieder zählt.

In die neue Erdmännchen-Anlage, welche im Mai eröffnet werden soll, investieren die Zoofreunde 300.000 €. „Dieser Betrag ist durch eine Großspende der Sparkasse Krefeld in Höhe von 150.000 €, durch Einnahmen aus der Zoolotterie und durch fast 400 Einzelspenden von Krefelder Freunden des Zoos im Wert zwischen einigen Tausend Euro und Kinderspenden von 2,50 € zustande gekommen“, verkündet Friedrich R. Berlemann, 1. Vorsitzender des Vereins. „Ganz Krefeld, besonders wir Zoofreunde, sind heiß auf die Erdmännchen“, versichert er. In wenigen Wochen ziehen die possierlichen Schleichkatzen dann in die neue ErdmännchenLodge ein.

Nach der Fertigstellung der ErdmännchenLodge widmet sich der Verein nun dem nächsten Bauprojekt, der PelikanLagune. „Mittelfristig ist es das Ziel der Zoofreunde, nach der Außenanlage für die Gorillas auch eine großzügige Außenanlage für die Schimpansen zu bauen und somit die Verwirklichung der Vision des Menschenaffenparks fortzusetzen. Die Schimpansenanlage wird nördlich des Affentropenhauses entstehen, so dass die dort lebenden Pelikane vorab umziehen müssen“, erläutert Berlemann.

Um die dazu nötigen Geldmittel zu sammeln, setzen die Zoofreunde u.a. auf die Zoolotterie und die Aktion RhinoART-Kunst für den Zoo. Hierbei werden 40 cm große und 1,4 kg schwere Nashornunikate, welche von Krefelder Künstlerinnen und Künstlern gestaltet wurden, gegen eine Spende von mindestens 250 Euro verpatet – bereits 50 dieser Nashörner haben einen Paten gefunden.

Mit großer Spannung wurde der abschließende Artenschutz-Vortrag von Jim und Jean Thomas erwartet, welche auf Papua-Neuguinea ein Schutzprojekt für Baumkängurus führen. Dieses wird seit vielen Jahren von den Zoofreunde und dem Zoo unterstützt. „Artenschutz ist eine Herzensangelegenheit von uns Zoofreunden. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, unseren Freunden aus Papua-Neuguinea 5.000 Euro für ihre hervorragende und wertvolle Arbeit zum Schutz der Baumkängurus zu überreichen“, so Friedrich Berlemann abschließend.

RhinoART: Flüchtlinge gestalten Rhinos für den Zoo!

Zwei Monate ist es her, da verließen sechs weiße Nashorn-Rohlinge der Zoofreunde Krefeld die Stadtgrenzen in Richtung Willich. Das Ziel ihrer Reise waren die Räumlichkeiten des Kunstprojektes Art.together, wo sie von deutschen und syrischen Künstlern gemeinsam gestaltet wurden. Nun sind die Kunstwerke zurück in Krefeld und suchen Paten.

„Es ist fantastisch zu sehen, was aus einem weißen Nashornrohling alles werden kann“, schmunzelt Friedrich R. Berlemann von den Zoofreunden. Vor ihm stehen  die vielfältig gestalteten Rhinos des Projektes Art.together, welches sich für geflohene bildende Künstler und Künstlerinnen einsetzt, die sich in Willich integrieren wollen und einen Atelierplatz, Material und Kontakte benötigen, um hier Fuß zu fassen. „Wir freuen uns, dass unsere Aktion RhinoART nicht nur einen guten Zweck für den Zoo erfüllt, sondern auch Menschen zusammen bringen“, so Berlemann weiter.

Auch Beate Krempe, welche Art.together in Willich leitet, ist von den entstandenen Kunstwerken begeistert: „Als die Aktion „RhinoART“ ins Leben gerufen wurde und ich den Künstlern im Atelier davon berichtete, war die Begeisterung groß, denn diese Aktion bietet eine wundervolle Möglichkeit mit künstlerischem Engagement den Bürgern hier bei uns etwas zurück zu geben.“

RhinoART - Kunst für den Zoo!

Nashörner tragen die Farben des Regenbogens, haben einen Zylinder auf dem Kopf oder sind mit Kussmündern übersäht. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler haben in den vergangenen Wochen und Monaten die ehemals weißen Nashorn-Rohlinge der Zoofreunde Krefeld in fabelhafte Kunstwerke verwandelt und präsentierten diese gemeinsam mit Oberbürgermeister und Schirmherr Frank Meyer.

Im Vergleich zu ihren grauen Verwandten aus Afrika sind die bunt gestalteten Kunststoff-Nashörner der Zoofreunde mit gerade einmal 1,4 Kilogramm wahre Leichtgewichte und passen problemlos in jedes Wohnzimmer. „Mit der Aktion RhinoART – Kunst für den Zoo verbinden wir die Umgestaltung der Afrikawiese zu einer afrikanischen Savanne und den Bau einer PelikanLagune mit Kunst in Krefeld. Gegen eine Mindestspende von 250 Euro können Sie Pate von einem einzigartig gestalteten Rhino werden“, so Friedrich R. Berlemann, 1. Vorsitzender der Zoofreunde. Nach PinguinART im Jahr 2012, dessen Erlöse in den Bau des PinguinPools flossen, ist es die zweite Kunstaktion der Zoofreunde für den Zoo. In den vergangenen Wochen konnten bereits 50 Nashorn-Rohlinge an Künstlerinnen und Künstlern aus Krefeld und Umgebung abgegeben werden – weitere sollen folgen. „Es ist großartig, wie viele Künstler und Künstlerinnen sich wieder an der Charityaktion beteiligen und was für fantastische Rhinos bis jetzt kreiert wurden“, freut sich Berlemann.

Ein Autobahnschild für den Zoo!

An der A57, Ausfahrt Krefeld Zentrum Fahrtichtung Köln erhält der Zoo eine Touristische Hinweistafel. Die Bezirksregierung Düsseldorf hat dem Antrag des Zoos für die Aufstellung eines touristischen Schildes an der Autobahn 57 zugestimmt. Die Zustimmung erfolgte nicht nur aufgrund zahlreicher zoologischer Alleinstellungsmerkmale des Krefelder Zoos sondern auch aufgrund der deutlichen Zunahme an Besuchern in den vergangenen Jahren, die ihn zu einer bedeutenden überregionalen Destination werden lassen.

Die Zoofreunde Krefeld e.V. unterstützten den Antrag und erklärten sich umgehend bereit, die Kosten für die Produktion, Aufstellung und Pflege des Schildes zu übernehmen. Am 7. Juli wurde nun das Schild an der Ausfahrt „Krefeld Zentrum“ in Fahrtrichtung Köln aufgestellt.

ZooLotterie: Das 3millionste Los wurde gezogen!

Seit 1990 ist sie ein fester Bestandteil des Zoos: die ZooLotterie der Zoofreunde Krefeld e.V..
Fleißige, ehrenamtliche Helfer stehen mit Loskörben parat und verkaufen „das kleine Glück“ für gerade einmal 50 Cent. Seit Eröffnung der Losbude wurden so viele Lose gekauft, dass die eingenommenen Münzen aufgestapelt eine Höhe von 6420 Meter haben – dies entspricht einer Höhe von 21 Eifeltürmen.  Nun wurde das 3millionste Los ausgespielt und der 600.000ste Preis ausgegeben.

„Für viele Familien gehört der Besuch an der ZooLotterie zum festen Programm eines Zoobesuches“, so Dietmar Schörner, 2. Vorsitzende der Zoofreunde Krefeld e.V.. Der Verein betreibt die ZooLotterie zum großen Teil mit ehrenamtlichen Kräften um den Zoo bei neuen Gehegen finanziell zu unterstützen. „Die ganze Mannschaft ist mit Elan dabei um die jährlich gedruckten Lose an die Besucher zu bekommen“, so Schörner. Alleine in diesem Jahr sind das 160.000 Lose, die gezogen zu werden sollen. „Wir fiebern jedes Mal mit, ob ein Los einen Gewinn bringt oder nicht“, so Christa Lüfkens, welche die ZooLotterie 1990 mit gründete und noch immer aktiv ist. Sobald ein Sonnenstrahl in den Zoo gelangt, ist die 80jährige parat und wartet mit dem Loskörbchen auf Besucher. „Die Chancen auf einen Gewinn stehen gar nicht schlecht, denn jedes 5. Los gewinnt“, so Lüfkens weiter. Ob Gummischlange, Malheft oder Plüschtier – für jeden der glücklichen Gewinner ist etwas dabei. „Und auch wenn das gezogene Los eine Niete ist, so gewinnen doch immer die Tiere“, schumzelt Christa Lüfkens, denn durch die Einnahmen aus der ZooLotterie konnten unter anderem GorillaGarten, SchmetterlingsDschungel und PinguinPool mit finanziert werden. Die aktuellen Einnahmen fließen noch in den Bau der Erdmännchen-Anlage, anschließend wird es dann mit einem neuen Gehege für die Pelikane weiter gehen.